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LAURIN KROHN · DIAGNOSTIK LAB
Leistung messen.
Training verstehen.
Wissenschaftlich eingeordnete Rechner und interaktive Auswertungen deiner eigenen Leistungsdiagnostik – direkt im Athlete Hub.
PERSÖNLICHE TESTHISTORIE
Meine Leistungsdiagnostik
Alle gespeicherten Ergebnisse an einem Ort. Diagramme ansehen, ohne deine aktuellen Eingaben zu verändern.
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Gespeicherte Tests (0)
Ein Ergebnis anklicken zeigt die zugehörige Grafik direkt darunter. Bearbeiten ist eine separate Aktion.
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Grafische Auswertungen
Wähle zwischen dem automatischen Gesamtverlauf und einem gezielten Vergleich. Beide nutzen dieselben gespeicherten Messwerte.
Gesamtentwicklung · alle TestsAutomatischer Verlauf deiner gespeicherten Termine
Entwicklung deiner Testwerte
Nur vergleichbare Messgrößen und Einheiten werden zusammen angezeigt.
Der Verlauf wird aus deinen gespeicherten Tests berechnet.
Gezielter Testvergleich · AuswahlZwei bis fünf Tests bewusst auswählen
Testvergleiche – Kurven übereinanderlegen
Wähle zwei bis fünf deiner gespeicherten Tests. Die Messpunkte und Modellkurven werden gemeinsam dargestellt; deine bisherigen Einzelwerte bleiben unverändert.
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Wähle mindestens zwei passende Tests für eine grafische Gegenüberstellung.
Der Vergleich ist beschreibend. Für eine belastbare Interpretation müssen Testprotokoll, Messgeräte, Belastungsstufen, Erholungszustand und Umgebungsbedingungen möglichst vergleichbar sein. 2 und 4 mmol/l sind feste Orientierungspunkte, keine individuell bestimmten Schwellen.
Test auswählen und Werte eingeben
Wähle deine Testart. Nur die zugehörigen Eingabefelder werden angezeigt. Speichern kannst du ganz unten nach der Auswertung.
Wähle die Methode passend zu deinem absolvierten Test. Die Berechnungen liefern Schätzwerte, keine direkte Messung der Sauerstoffaufnahme.
Hintergrund: Aus einer maximalen fünfminütigen Radbelastung und dem Körpergewicht schätzt ein veröffentlichtes Rechenmodell die VO₂max.
Bedeutung: Der Wert hilft, die aerobe Leistungsfähigkeit grob einzuordnen und Wiederholungstests zu vergleichen. Er ist keine direkte Sauerstoffmessung.
Hintergrund: Bei einem Stufen- oder Rampentest steigt die Leistung bis zur Erschöpfung. Die erreichte Spitzenleistung dient als Eingabe für populationsbasierte VO₂max-Gleichungen.
Bedeutung: Die Schätzung kann die Ausdauerleistung einordnen. Ihre Aussagekraft hängt vom gewählten Testprotokoll und Modell ab; sie ersetzt keine Spiroergometrie.
1. Testmethode & Werte
8–12 Minuten bis zur Ausbelastung sind eine allgemeine Orientierung für inkrementelle Tests, keine Mindestvorgabe der Jurov-Studie. Die genaue Dauer und maximale Wattzahl sind protokollabhängig.
Die Jurov-Modelle stammen aus Tests mit einminütigen Leistungsstufen. FRIEND wurde für maximale inkrementelle Ergometertests entwickelt. Ein anderes Protokoll liefert nicht automatisch vergleichbare Spitzenleistungen. Ergebnisse sind Schätzungen, keine Spiroergometrie.
Abbruch: Bei individueller maximaler Ausbelastung oder wenn die Trittfrequenz unter 60 U/min fällt.
Dies sind einminütige Stufen (stufenförmige Rampe), kein Laktattest mit 3–5 Minuten je Stufe und keine stetige Rampe. Für die Eingabe brauchst du die tatsächlich erreichte maximale Leistung aus dem Testprotokoll, nicht die beste 5-Minuten-Leistung.
So unterscheiden sich Stufen- und Rampentest
1-Minuten-Stufen: Leistung bleibt 60 Sekunden konstant und springt dann auf den nächsten Wert. Kontinuierliche Rampe: Leistung steigt während jeder Minute fortlaufend an. Mehrminütiger Stufentest: z. B. 3–5 Minuten pro Stufe, häufig für Laktatmessungen. Die jeweils erreichte Spitzenleistung hängt vom Protokoll ab und ist nicht direkt austauschbar.
2. Deine Auswertung
Verwendete Gleichung und Berechnungsweg anzeigen
Eine Berechnung aus Maximalleistung und Gewicht ist eine Schätzung. Unterschiedliche Gleichungen können beim selben Test zu unterschiedlichen VO₂max-Werten führen.
| Ansatz | Schätzung |
|---|---|
| Jurov · neutral | – |
| FRIEND | – |
| Jurov · Männer | – |
| Jurov · Frauen | – |
Bitte gültige Testwerte eingeben.
Sportuhr mit dem Rechner vergleichen
Gib den VO₂max-Wert deiner Sportuhr manuell ein. Sobald du eine Zahl eingetragen hast, siehst du den Vergleich in ml/kg/min und Prozent. Uhr-Marke und Sportart helfen bei der Einordnung, verändern aber nicht die VO₂max-Formel.
Hintergrund: Sportuhren schätzen die VO₂max aus Trainingsdaten mit eigenen Algorithmen. Hier wird dieser Wert manuell mit der berechneten VO₂max verglichen.
Bedeutung: Abweichungen können Anlass sein, Messverfahren und Trainingsbedingungen zu prüfen. Ein höherer Wert sagt nicht automatisch aus, welche Schätzung genauer ist.
Noch kein Sportuhrwert eingetragen. Trage deinen Wert oben ein, damit der Vergleich angezeigt wird. Eine automatische Datenübertragung von der Uhr findet nicht statt.
Die angezeigte Differenz ist nur ein arithmetischer Vergleich. Lauf- und Rad-VO₂max sind sportartspezifisch und dürfen nicht als derselbe physiologische Messwert bewertet werden.
Sportuhr-Wert optional, zunächst leer. Dieser wird manuell eingetragen – es besteht keine automatische Garmin-, Apple- oder COROS-Verbindung. Bei ungültigem Uhrwert erscheint kein Vergleich. Idealerweise gleiche Sportart und zeitnahe Tests vergleichen.
Wissenschaftliche Grundlagen: Sitko et al. (5 Minuten; unabhängige Validierung 2024); FRIEND (2018); Jurov et al. (2023); Die Sportuhr schätzt die VO₂max über herstellereigene Algorithmen. Keiner der Werte ersetzt eine spiroergometrische Messung.
Bestimme deine Critical Power (CP) und W′ aus zwei oder drei maximalen Belastungen. Vergleiche die Modelle und berechne eine Pacing-Prognose. Die Werte werden direkt im Browser berechnet.
2–3 Tests · 3–20 MinutenHintergrund: Aus zwei oder drei tatsächlich maximalen Belastungen unterschiedlicher Dauer wird die Beziehung zwischen Leistung und Belastungszeit modelliert.
Bedeutung: CP beschreibt modellhaft eine Leistungsgrenze für intensive Dauerbelastungen; W′ beschreibt die begrenzte Arbeitskapazität oberhalb davon. Beides unterstützt Pacing und Trainingsanalyse, ist aber keine direkte Messung einer Laktatschwelle.
01 / Deine maximalen Tests
Trage jeweils die Dauer in Sekunden und die Durchschnittsleistung ein. Test 3 ist optional. Empfehlung: 3, 6 und 12 Minuten bei möglichst gleichmäßigem Pacing.
04 / Mathematische Analyse: Leistung gegen 1/ZeitRegressionsgerade, Parameter und Testabweichungen anzeigen
Was wird hier berechnet? Die Power-Duration-Beziehung beschreibt, wie die maximal haltbare Durchschnittsleistung bei längerer Belastungsdauer sinkt. Mit x = 1/t wird die hyperbolische Beziehung als Gerade dargestellt.
CP ist der Achsenabschnitt der Geraden (in Watt) und näherungsweise eine Grenze des schweren Intensitätsbereichs. W′ ist die Steigung (in Joule) und modelliert eine begrenzte Arbeitskapazität oberhalb CP – kein unmittelbar messbarer Energiespeicher. Residuen zeigen die Differenz zwischen tatsächlicher und prognostizierter Leistung. Ein hohes R² besagt nur, dass die Testpunkte mathematisch gut zur Kurve passen; es garantiert keine physiologische Genauigkeit.
Mathematische Herleitung und Formeln einblenden
W′ = Σ[(xᵢ − x̄) · (yᵢ − ȳ)] / Σ[(xᵢ − x̄)²]
CP = ȳ − W′ · x̄
Graublaue Punkte: eingegebene Maximaltests. Dunkelblaue Linie: Regressionsmodell. Gestrichelte Verbindungen: Residuen.
Deine individuelle Regressionsgleichung anzeigen
| Test | Ist (W) | Modell (W) | Δ (W) |
|---|
Δ = gemessene minus modellierte Leistung. R² bewertet ausschließlich die Passung, nicht die tatsächliche physiologische Validität. Bei zwei Tests ist die Anpassung konstruktionsbedingt exakt.
05 / Power-Duration-Kurve
Modellierte Maximalleistung und tatsächlich eingegebene Tests im Bereich von 3 bis 20 Minuten.
06 / Pacing-Rechner
Hintergrund: Die Power-Duration-Gleichung berechnet aus den eingegebenen Maximaltests eine modellierte Leistung für eine bestimmte Dauer.
Bedeutung: Du kannst mögliche Belastungsleistungen vergleichen. Vorhersagen außerhalb des getesteten Zeitbereichs und nahe der CP sind besonders unsicher.
Schätze die mögliche Durchschnittsleistung oder Belastungsdauer. Nur für etwa 3 bis 20 Minuten sinnvoll.
Die Prognose gilt nur bei Ziel-Leistungen oberhalb CP. Für Werte außerhalb von 3–20 Minuten wird die rechnerische Dauer als unsichere Extrapolation gekennzeichnet.
Formeln für die Pacing-Prognose anzeigen
Für eine Ziel-Leistung oberhalb CP gilt: t = W′ / (P − CP).
Methodik: Zweiparameter-Modell P(t) = CP + W′/t; mit zwei Tests exakt gelöst, bei drei Tests lineare Regression von Leistung gegen 1/Zeit. Die angegebene Modellgüte (R²) beschreibt nur die Anpassung an diese Messpunkte und beweist weder fehlerfreies Pacing noch physiologische Genauigkeit. CP und FTP sind nicht identisch; deshalb wird aus CP keine scheinbar exakte FTP abgeleitet. Bei Belastungen außerhalb der Testdauer-Spanne sind die Vorhersagen besonders unsicher.
LEISTUNGSDIAGNOSTIK
Stufentest & Laboranalysen
Eigene Messwerte eingeben, Diagramme direkt auswerten und die Berechnungswege nachvollziehen. Alle Felder starten leer.
Hintergrund: Bei stufenweise steigender Belastung werden unter anderem Laktat, Leistung beziehungsweise Tempo und Herzfrequenz erfasst.
Bedeutung: Der Kurvenverlauf hilft, Veränderungen über wiederholte Tests zu erkennen. Feste 2- und 4-mmol/l-Werte sind Vergleichsmarken, keine automatisch ermittelten individuellen Schwellen.
01 / Gemessene Belastungsstufen
Pro Stufe die Leistung bzw. Geschwindigkeit und die zugehörigen Messwerte eingeben. Für Laktat- und Atemgasanalysen wird dieselbe Tabelle verwendet.
| Stufe | Leistung (W) | Laktat (mmol/l) | HF (bpm) | RPE | VO₂ (ml/min) | VCO₂ (ml/min) |
|---|
02 / Laktat-Leistungskurve
Die Kurve zeigt deine tatsächlichen Messpunkte. Fehlende Stufen oder nicht plausible Daten werden nicht ergänzt.
Die 2- und 4-mmol-Werte sind standardisierte Vergleichsmarken. Sie sind nicht automatisch LT1, LT2, MLSS oder individuelle Trainingszonen. Eine Interpolation erfolgt nur zwischen zwei benachbarten, tatsächlich gemessenen Stufen, die den Zielwert einschließen. Bei fehlender Kreuzung wird kein Wert ausgegeben.
Hintergrund: Bei einer Spiroergometrie werden unter anderem die Sauerstoffaufnahme (VO₂) und die Kohlendioxidabgabe (VCO₂) gemessen. Bei geeigneten, annähernd stabilen Stufen lassen sich daraus Substratumsätze abschätzen.
Bedeutung: Die Auswertung zeigt, bei welcher gemessenen Stufe der geschätzte Fettumsatz am höchsten ist. Das ist nur ein beobachteter Punkt und keine garantiert genaue individuelle Fatmax-Zone.
Atemgase, Substratoxidation & Fatmax
Verwende die VO₂- und VCO₂-Messungen aus deiner Stufentabelle. Die Berechnung erfolgt nach den in deiner Excel-Vorlage verwendeten stöchiometrischen Gleichungen – nur für physiologisch geeignete Messpunkte.
| Belastung | RER | Fett (g/min) | CHO (g/min) | VO₂max (%) |
|---|
Verwendete Formeln und Grenzen
VO₂ und VCO₂ werden von ml/min nach l/min umgerechnet. Fett ≈ 1,695 × VO₂ − 1,701 × VCO₂; Kohlenhydrate ≈ 4,585 × VCO₂ − 3,226 × VO₂, jeweils in g/min. Der respiratorische Austauschquotient RER = VCO₂/VO₂. Auswertungen werden nur angezeigt, wenn RER ungefähr zwischen 0,70 und 1,00 liegt und beide berechneten Substratraten nicht negativ sind. Die Gleichungen setzen annähernd stationäre Bedingungen, geringe Proteinoxidation und passende Atemgasmessung voraus. Hohe Intensitäten, Hyperventilation und nicht stationäre Messungen sind hierfür ungeeignet. Die höchste beobachtete Fettoxidation ist nicht notwendigerweise die tatsächliche Fatmax.
Laufökonomie: VO₂ (ml/min) ÷ Körpergewicht (kg) ÷ Geschwindigkeit (km/min) = ml/kg/km.
Laktatminimum-Test (LMT)
Hintergrund: Nach einer vorangegangenen hohen Belastung folgt ein gesondertes Stufenprotokoll mit Laktatmessungen. Der Kurvenverlauf kann ein Laktatminimum zeigen.
Bedeutung: Das niedrigste gemessene Laktat lässt sich grafisch darstellen. Ob es einen physiologisch sinnvollen Intensitätswert beschreibt, hängt vom Testprotokoll ab.
Trage die Werte der gesonderten Laktatminimum-Testreihe ein. Wir markieren den kleinsten tatsächlich gemessenen Laktatwert – ohne daraus automatisch eine validierte Schwelle abzuleiten.
| Messpunkt | Belastung (W) | Laktat (mmol/l) |
|---|
Bitte mindestens drei gültige Messpunkte eingeben.
MLSS-Kontrolltest
Hintergrund: Mehrere Konstantbelastungen mit wiederholten Laktatmessungen prüfen, bei welcher höchsten Leistung das Blutlaktat noch annähernd stabil bleibt.
Bedeutung: Eine einzelne Prüfung zwischen Minute 10 und 30 zeigt lediglich die Laktatveränderung dieser Belastung. Erst mehrere geeignete Tests erlauben eine MLSS-Eingrenzung.
Bei einem separaten Konstantbelastungstest die Laktatwerte nach 10 und 30 Minuten vergleichen. Ein Anstieg von höchstens 1,0 mmol/l zwischen Minute 10 und 30 ist ein gebräuchliches Protokollkriterium, beweist aber für sich allein nicht, dass die höchste stabile Belastung gefunden wurde.
Werte eingeben, um die Veränderung zu beurteilen.
MLSS wird durch mehrere Konstantbelastungstests bei unterschiedlichen Intensitäten bestimmt. Das Ergebnis hier ist nur eine Kontrolle einer einzelnen Belastung.
VLamax – orientierende Sprinttest-Auswertung
Hintergrund: Ein kurzer maximaler Sprint wird mit Laktatmessungen vor und nach der Belastung kombiniert. Die Rechnung verwendet eine protokollspezifische Zeitkorrektur.
Bedeutung: Der Wert dient nur als orientierender Modellparameter für die Laktatbildungsrate. Er wird stark von Probenzeitpunkten und Annahmen beeinflusst und ist keine direkte Stoffwechselmessung.
Aus einem kurzen Maximalsprint mit nachfolgenden Laktatmessungen lässt sich eine protokollabhängige Schätzung der maximalen Laktatbildungsrate erstellen. Das ist keine direkte Messung des Muskelstoffwechsels.
Berechnungsweg und Vorsichtshinweise
VLamax ≈ (höchstes Laktat nach Sprint − Laktat vor Sprint) ÷ (Sprintdauer − angenommener alaktischer Zeitanteil). Der Zeitpunkt der Laktatspitze, Probenahme, aktive Erholung und die angenommene alaktische Phase verändern das Resultat deutlich. Ohne bekanntes und standardisiertes Protokoll wird keine numerische VLamax ausgegeben. Keine Ableitung aus der maximalen Sprintleistung allein.
Test abschließen und speichern
Wenn du deine Werte oben eingegeben und geprüft hast, kannst du den Test hier dauerhaft in deiner persönlichen Historie speichern.
Es wird nur der gerade ausgewählte Testtyp gespeichert. Deine bisherigen Ergebnisse bleiben erhalten. Andere Athleten können sie nicht sehen; berechtigte Coaches können sie zur Trainingsbetreuung lesen.